König-Albert-Residenz

Bautagebuch 2/2016 – Nachhaltigkeit von Anfang an

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Wo einst uniformierte Soldaten der kaiserlichen Armee im Gleichschritt auf dem Gelände marschierten und Infanteriefahrzeuge mit ratternden Ketten über das Kopfsteinpflaster rollten, hört man nun, wie riesige Baumaschinen die Auffahrtswege der König-Albert-Residenz unter Krächzen abtragen und zerkleinern. Was man jedoch vergebens sucht, sind Lastkraftwagen, die alle Bau- und Abbruchabfälle vom Areal schaffen. Doch keine Sorge, hier fehlt es wahrlich nicht an Baugerät. Dahinter steckt vielmehr ein nachhaltiges Sanierungskonzept der K&P Firmengruppe. Nach der Devise „Recycling statt Entsorgung“ nutzt das Unternehmen das abgetragene Material, um es für die Errichtung weiterer Bauelemente in recycelter Form wieder einzusetzen.

Ziel ist es, bei den Revitalisierungsarbeiten des Großprojektes der König-Albert-Residenz, anfallende Abbruchabfälle beinahe vollständig aufzubereiten und möglichst hochwertig als Baustoff wiederzuverwenden. Dazu werden die sogenannten Recycling-Baustoffe, eine Art Baustoffgemisch mit unterschiedlichen Stoffeigenschaften, aus Bauschutt gewonnen. Im weiteren Bauablauf können daraus Straßen gebaut, Grünanlagen oder Steingärten aufgewertet oder sogar Beton hergestellt werden. Konkret ist für das Areal die Erbauung von Zufahrtswegen mittels recyceltem Bauschutt geplant. Damit fällt der aufwändige Abtransport durch schwere Maschinen, die fachgerechte Entsorgung und der anschließende Neukauf von benötigtem Material weg und kann problemlos mit der Aufbereitung und Weiterverarbeitung umgangen werden.

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Warum macht die K&P Firmengruppe das? Um diese Frage zu beantworten, muss man wissen, dass rund 52 Prozent des Mülls in Deutschland Bauabfälle sind. Bei einem derart ressourcenintensiven Wirtschaftsbereich scheint ein achtvoller Umgang von mineralischen Rohstoffen als eine längst überfällige Maßnahme, ist in Wirklichkeit aber oftmals noch graue Theorie. Nicht so beim Bauprojekt König-Albert-Residenz. Hier werden durch die Verwendung des aufbereitenden Abfallprodukts Ressourcen und große Deponieflächen gespart. Das schont nachhaltig die Umwelt und eignet sich perfekt für den hohen Sanierungsanspruch und das Nachhaltigkeitskonzept der König-Albert-Residenz. Kapitalanleger und Eigennutzer profitieren nicht nur ökologisch von dem innovativen Sanierungskonzept in Leipzig, sondern auch finanziell. Denn das dadurch eingesparte Geld wirkt sich selbstverständlich direkt auf den Kaufpreis aus.

„Bauarbeiten für die Albert-Residenz in Gohlis haben begonnen“

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Am 11. September 2015 war der offizielle Baubeginn für die König-Albert-Residenz in Leipzig. Mit einem Gesamtvolumen von über 15 Millionen Euro wird die K&P-Firmengruppe das ehemalige Kasernenareal in neuen Wohnraum umwandeln. Auf Premium-Niveau werden hier insgesamt 25.000m² Wohnfläche mit rund 350 Wohneinheiten zwischen 45 und 220 m² entstehen. Mit zehn bestehen Gebäuden und fünf Neubauten entsteht ein neues Stadtquartier. Die Ausstattung des Wohnraumes soll höchsten Ansprüchen genügen: nachhaltig gebaut, mit einem fast autarken Energiekonzept und ausgestattet mit Glasfasernetz und BUS-System in jeder Wohneinheit. Auch Mobilität wird bei dem Projekt groß geschrieben: Zu der nahegelegenen S-Bahn kommt ein Carsharing-System mit eCars und eine fast autofreie Umgebung durch eine Tiefgarage.

Lesen Sie den ganzen Artikel „Bauarbeiten für die Albert-Residenz in Gohlis haben begonnen“ der L-IZ vom September 2015 hier.